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Meine Filme

Die erste Idee

Ich habe vor langer Zeit im Internet ein Bild von einem, zugegeben etwas verrückten Liegedreirad gesehen. Das Rad hat mir sofort gefallen und mit etwas Recherche fand ich die Möglichkeit, mir so ein Rad mal übers Wochenende auszuleihen.

Gesagt, getan. Ich bin an diesem Wochenende viele meiner üblichen Strecken gefahren, auch die ausgesetzten durch den Wald. Alles hat wunderbar funktioniert und ich habe das Wochenende derart genossen, dass der Wunsch immer größer wurde, mir so ein Rad zuzulegen.

Also habe ich begonnen zu sparen und mir dieses Rad dann in 2014 zugelegt.
Bedingung war, dass ich dann alle Fahrten unter 10km mit diesem Rad mache und damit das Auto ersetze.
Ein Auto habe ich trotzdem noch, aber meine Bedingung habe ich seither eingehalten.

Meine Filme

Filme über Radeln? Funktioniert sowas überhaupt?

Ja, das funktioniert!
Es gibt genügend YouTube-Kanäle, die dieses Konzept verfolgen und einfach mal die Handy-Kamera laufen lassen. Viele filmen sich selbst beim Radeln - wackelig, mit Windgeräuschen - und auf die Straße filmend - und wieder sich selber.
Im Prinzip sind sie alle gleich: Jemand sitzt auf dem Rad, hält sich ein Handy vor die Fratze und quasselt irgendwas rein.

Nein, so will ich das nicht!

Mir macht sinnfreies Labern während der Fahrt keinen Spaß. Ich spiele nicht die Hauptrolle in meinen Filmen, auch das äußerst auffällige Rad bleibt Nebensache.
Ich erkläre nicht jede Schraube und ich mache keine Werbung, von der ich nichts habe.

Mein Anspruch ist anders - und das erkennt man in meinen Filmen.

Die Umsetzung

Mit einfachsten Mitteln habe ich begonnen meine ersten selbstgedrehten Filme zu erstellen und nach dem Schnitt einfach mal im Internet veröffentlicht.

Im Vordergrund steht die Tour, die Fahrt und die Natur.

Filmschnitt macht mir Spaß!
Genau so habe ich die Möglichkeit mich sehr subtil, leise und zurückhaltend auszudrücken. Mit Bildern und Sequenzen zu spielen, AHA-Erlebnisse zu vermitteln und Erinnerungen zu wecken.
Das hat sich erst im Laufe der Zeit entwickelt. Die Filme aus 2015 zeigen noch, wie unsicher ich damals unterwegs war. Erst später fand ich den Mut, den Zuschauer mit wilden Schnitten, leisen Sequenzen , ruhiger Stimme oder Zeitsprüngen mitzunehmen.

Also wird deutlich, dass ich meinen eigenen Stil entwickle. Um mich klar auszudrücken und auch um mich von der Masse abzuheben.

Ich schneide meine Filme anders:
Wie Dokumentarfilme, vorwiegend - falls machbar - chronologisch. Klar, ich will ja die Tour vermitteln und die läuft nun mal zeitlich in einer festen Reihenfolge ab.
Die Geschichten dazwischen erzähle ich allerdings ganz anders: nicht chronologisch, zeitlich herausgelöst in anderer Geschwindigkeit und mit Bildern und Sequenzen, passend zur Musik und in dynamischen Schnitten.

Ich schneide meine Filme anders:
In einem anderen Konzept erzähle ich Sagen und Legenden aus dem Albvorland - eingepackt in eine Tour zum mutmaßlichen Ort des Geschehens.

Das kommt manchmal bombastisch daher, manchmal auch ganz leise - und passt auf den ersten Blick so gar nicht zum Thema.
Viele der kleinen Effekte erschließen sich erst bei näherer Betrachtung, wenn man meint, den Film schon fast auswendig zu kennen.

Die ersten Filme habe ich mit einfachstem Equipment vorwiegend aus der Hand gefilmt. Später kamen kleinere Kameras hinzu, fest montiert aber mit wechselnden Perspektiven. Alles aufgenommen in FullHD mit 50fps.

Als mir ein heftiger Regenguss  den Großteil meiner Ausrüstung absaufen lassen hat, habe ich umgestellt auf 4K und 60fps.

Heute filme ich parallel mit mehreren, fest installierten Kameras und parallel stabilisiert aus der Hand.
Ich nutze ausschließlich O-Ton direkt aus den Rohdaten, stellenweise unterlegt mit Kommentaren oder Erzählungen.

Auch die Videodaten werden wenig nachbearbeitet - entweder die Aufnahme sitzt auf Anhieb perfekt, oder sie wird nicht verwendet.
Nur im Notfall verwende ich Filter oder cineastische Effekte zur Nachbearbeitung.

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Youtube-Kanal Videothek

Alle Filme sind nach ihrem Veröffentlichungsdatum sortiert und nicht etwa nach dem Datum, an dem sie gedreht wurden. Das Bearbeiten der Filme braucht manchmal sehr viel Zeit.
Ja, länger als ich denke, deshalb...

Manchmal sind Filme nur mit einem grauen, nicht funktionierenden Link dargestellt.
Deren Veröffentlichungszeitpunkt liegt in der Zukunft. Der Film ist also erst ab einem späteren Zeitpunkt zu sehen.
Da hilft nur öfter mal vorbei schauen, oder sich eine Zugangsberechtigung zu verschaffen. Ich veröffentliche planmäßig sonntagmorgens um 9 Uhr.

Übrigens: Nutzer mit eigenem Youtube-Account und kostenloser Zugangsberechtigung dürfen sich diese Filme bereits vorab ansehen.

Viel Spaß beim Stöbern!

Noch was: Ein Youtube-Abo kostet nichts!
Aber es hilft mir nachzuvollziehen, wie ich beim Publikum ankomme, was gefällt und wie die Kommentare dazu ausfallen.
Es hilft mir den Kontakt zu euch Zuschauern herzustellen.

Aber so ein Abo hat nicht nur für mich Vorteile, auch für Dich - und außerdem freue ich mich sehr darüber.